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VETROX®-Glasoberflächen-Technologie

07.05.2007

Glas ist ein besonderer Werkstoff. Er lässt Licht ungehindert durchscheinen und ist in hohem Maße druckstabil und langlebig. Seine glatte Oberfläche ist aber auch oft versehentlichen wie mutwilligen Beschädigungen ausgesetzt. Scharfe und scheuernde Oberflächen können die Durchsicht trüben, Kratzer eine Bruchgefahr bewirken. Bei den immer häufiger eingesetzten großen Glasflächen kann eine kleine Ursache zu massiven Beeinträchtigungen führen.

Bereits der Austausch einer nur wenige Quadratmeter großen raumhohen Scheibe kann mit mehreren tausend Euro zu Buche schlagen. Eingebaute Glas-Elemente müssen in Handarbeit demontiert werden. Wird das an schwer zugänglichen Stellen notwendig, ist es nur mit schwerem Krangerät möglich. Auch der Transport großer Glasflächen kann erheblichen Aufwand verursachen. In vielen Fällen kann während eines solchen Ein- und Ausbaus ein Gebäude nur noch eingeschränkt genutzt werden.

VETROX®-Verfahren
Viel einfacher geht es mit den VETROX®-Glasoberflächen-Technologien. Das VETROX®-Verfahren klart das vorhandene Glas wieder auf und setzt es instand. Die Idee, Glasflächen an der Schadensstelle zu reparieren, anstatt das ganze Element auszutauschen, wurde zunächst im Automobilgewerbe in die Praxis umgesetzt. Dieses Prinzip übertrug der Schweizer Diplom-Ingenieur Bernhard Dür auf großflächige Bauglas-Elemente.

Das VETROX®-Verfahren revolutioniert die Behebung von Glasschäden. Die Scheibe bleibt, beseitigt wird nur der Schaden: Durch ein effizientes Zusammenspiel von Maschine - VETROMAT - und fein abgestimmten festen und flüssigen Schleifmitteln sowie langjähriger Erfahrung mit Glasoberflächen und Glasverhalten werden feinhandwerklich Kratzer, Ätzungen und Zementflecken kurzerhand wegpoliert. Dies geschieht im Hundertstel-Millimeter-Bereich und liegt weit unter den zulässigen Toleranzen in der Glasherstellung. Der Geschäftsbetrieb oder die Terminfolge auf der Baustelle wird nicht unterbrochen. Die Kosten bleiben überschaubar.

Einsatzmöglichkeiten
Das VETROX®-System wird bei Schäden angewandt, die im Baubetrieb oft unvermeidlich sind, zum Beispiel Kratzer durch Putz, Gips und Zement sowie Kontakt mit anderen Baumaterialien, Schäden durch Funkenflug beim Metallbau oder Säureneinwirkung. Ein weiteres Einsatzgebiet sind ungeschützte Glasflächen in öffentlichen Verkehrseinrichtungen, Vitrinen, Türen, Schaufenster und Glasfassaden, die besonders Vandalismus (Glas-Scratching, Graffiti) ausgesetzt sind. Daneben ist es in der Immobilienverwaltung wie im privaten Bereich eine einfache und günstige Alternative zum Austausch großer Glasflächen. Bei Glas-Elementen, die in den vergangenen Jahrzehnten in Fassaden, Dachfenstern oder Wintergärten verbaut wurden, sind durch umweltbedingte Alterungsprozesse, unsachgemäße Reinigung oder Abnutzung in den nächsten Jahren weiter wachsende Sanierungserfordernisse zu erwarten.

Die in der Schweiz seit mehreren Jahren erfolgreich eingesetzte Technik zur Glas-Instandsetzung wird von der VETROX® AG in Pfäffikon laufend weiterentwickelt. Die Projektabwicklung erfolgt über die Firma VETROLIN AG. Im gesamten mitteleuropäischen
Raum wird derzeit ein Franchise-System aufgebaut.



Quelle: VETROX AG

 
 

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