Sie befinden sich hier: Startseite.glasstec Home.News.Archiv.
Archiv
Verglasen einer Isolierglasscheibe 9x3m
27.06.2008
Der Isolierglas-Großscheiben-Hersteller Henze Glas (www.henzeglas.de) aus Hörden/Harz sorgte für eine fristgerechte Er¬öffnung des Pforzheimer Schmuckmu¬seums.
Das im Stadtgarten gelegene Reuchlinhaus, wurde zwischen 1957 und 1961 erbaut.
Es beherbergt das Schmuckmuseum, den Kunst- und Kunstgewerbeverein Pforzheim und seit 1994 die Reuchlin-Forschungsstelle. Es gehört zu den überregional beachteten Leistungen der Nachkriegsmoderne. Der Architekt Manfred Lembruck gewann Mitte der 50er Jahre den ausgeschriebenen Wett¬bewerb zur Erbauung dieses Hauses, wel¬ches nach dem Humanisten Johannes Reuchlin (1455-1522), der als bedeutendster Sohn Pforzheims gilt, benannt wurde.
Eine durch Steinschlag zerstörte, große Ein¬zelscheibe sollte jetzt durch mehrere kleinere Scheiben ersetzt werden. Der Pionier unter den Großscheiben-Spezialisten Dietmar Henze konnte den Pforzheimer Bürger¬meister Alexander Uhlig überzeugen, sich für die Erhaltung des urspünglichen Aussehens und gegen eine Teilung dieser Glasfläche zu entscheiden. Die einzige Änderung bei der Erneuerung ist die zeitgemäße Verwendung einer Isolierglasscheibe.
Schon zum Geschäftsjubiläum im Jahr 2005 hat Dietmar Henze sein neues „Wahr¬zeichen" vor seiner riesigen Produktionshalle aufgestellt, um zu demonstrieren, dass ein neues Zeitalter in der Isolierglasherstellung angebrochen ist.
Zwei 9 x 3 m große Isolierglasscheiben sind dort aufgestellt, um die Größe hautnah zu veranschaulichen.
Die Firma Henze Glas war für die Fertigung und den Einbau dieser Großscheibe, bei der es sich um eine Isolierglasscheibe mit den Abmessungen 8.91 x 2,95 m aus zweimal 10mm Float mit 1.300 kg Gewicht handelt, zuständig.
Die Großscheiben wurden von Henze Glas in ihrem Werk in Hörden zugeschnitten und auf einer Lenhardt Isolierglas-Linie zur Isolier¬glasscheibe zusammen gebaut. Das sichere Handling der Großscheibe im Betrieb erfolgte mit einem einzigartigen - speziellen für sol¬chen Einsatz entwickelten nach der EU-Sicherheitsnorm EN 13155 - Großscheiben-Vakuumhebegerät des Lübecker Vakuum¬hebegeräte-Spezialisten Pannkoke Flach¬glastechnik GmbH.
Henze Glas hatte schon zeitig in die Fertigung und das Handling solcher gro߬formatigen Scheiben investiert, Ideen für den Transport in ein entsprechendes Sonder¬fahr¬zeug gesteckt und seine Anforderungen dem Lieferanten für das Vakuumhebegerät unter¬breitet. Dabei haben die enormen Sicher¬heitsanforderungen für die Henze Glas immer die oberste Priorität. Des¬halb gab es auch keinen Kompromiss, sodass gleich in ein 2-Kreis-Vakuumhebe¬gerät gemäß Sicherheitsnorm EN 13155 investiert wurde. Wir fertigten unser Kombi 7201-CeDe nach den individuellen Wünschen der Firma Henze an.
Mit dem Spezialtransportfahrzeug der Firma Henze Glas wurde die überdimensionale Iso¬lierglasscheibe nach Pforzheim trans¬portiert, wo sie mit Hilfe eines Autokrans und dank unseres Spezial-Vakuumhebegerätes Kombi 7201-CeDe per Funk präzise in den Innenhof des Gebäudes dirigiert und dann passgenau in den offenen Baukörper eingelassen und befestigt werden konnte.
Nach 2 Stunden war die schwierige Mon¬tagearbeit von 15 Mitarbeitern bewältigt worden.
Trotz Schneetreibens und Kälte gelang es den Henze-Glas-Spezialisten diesen Auftrag, unter großer Anteilnahme von Presse und Bevölkerung fristgerecht auszuführen.
Damit konnte der Inhaber Dietmar Henze einen weiteren Meilenstein im Gro߬scheibengeschäft für sich verbuchen.
Verarbeiter:
Henze Glas GmbH
http://www.henzeglas.de/
Herzberg/Hörden:
• Glaszuschnitt auf 8,91 x 2,95 m - Dicke 10mm
• Produktion der Isolierglasscheibe auf einer Lenhardt-Fertigungslinie