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Symbiose aus Glas und Metall
Symbiose aus Glas und Metall

Durch die Einlaminierung von Metallgeweben in den Glasverbund eröffnet MeshArt interessante Gestaltungsmöglichkeiten in der Außen- und Innenarchitektur.
Die Integration von Metallgeflechten in Glas ist nicht neu. Schon beim altbekannten Drahtglas bestimmt ein Metallgewebe das Erscheinungsbild. Dieses Glas wurde in der Vergangenheit oft in sicherheitsrelevanten Bereichen montiert. Eingebracht wird das grobmaschige Metallgitter bei dem Gussglas bereits bei der Glasproduktion.
Direkt hinter der Floatwanne drücken Walzen das grobmaschige Geflecht in das noch zähflüssige Glas. Das Manko: Drahtglas hält zwar im Bruchfall die großen Glasstücke zusammen, wird aber instabil. Abspringende Scherben und das durch Beschädigungen freiliegende Metallgeflecht bergen ein erhöhtes Verletzungsrisiko. Damit erfüllt das klassische Drahtglas nicht mehr die heutigen Anforderungen an die Verkehrssicherheit und ist somit kein anerkanntes Sicherheitsglas.
Stylisch und sicher
Das neue MeshArt der Essener glasid AG erfüllt diese Anforderung problemlos. Das Metallgeflecht ist bei dieser Produktinnovation in Polyvinylbutyral-Folien eingebettet zwischen zwei Scheiben einlaminiert. MeshArt ist nach Aussage des Herstellers als Sicherheitglas geprüft und bietet die geforderten Eigenschaften. Produziert wird das Verbundsicherheitsglas in einem hochspezialisierten Verfahren. Unter hohem Druck und Temperaturen von mehr als 200° Celsius werden dabei die Glasplatten mit den PVB-Folien und den edlen Metallgeweben zu einer untrennbaren Einheit verbunden. Fertig laminiert, sorgt das eingelassene Drahtgewebe für eine zusätzliche Bruchhemmung.
Vielseitig einsetzbar
Angeboten wird MeshArt mit gold-, silber- und bronzefarbenen Drahtgeflecht. Im Standardprogramm stehen fünf verschiedene Gewebestrukturen zur Auswahl - von grob bis sehr feinmaschig. Dadurch eröffnen sich interessante Gestaltungsmöglichkeiten – sowohl in der Fassadenverglasung wie auch bei der Gestaltung von Innenräumen und im Möbelbau. Die verschiedenen Gewebestrukturen ermöglichen die Auswahl zwischen unterschiedlichen Transparenzstufen. So lassen sich mit dem Verbundsicherheitsglas Räume abdunkeln, Blickschutzwände herstellen oder einfach nur optisch ansprechende Glas-Akzente setzen. Durch die Einbettung in PVB-Folien bleiben die traditionell auf Webstühlen hergestellten Drahtgewebe auch nach Jahren optisch unverändert. Das Glas lässt sich in jede beliebige Form schneiden und biegen. Eckige, runde und ovale Elemente sind ebenso realisierbar wie verschiedene Radien, Wellen, Kugel- oder Kegelformen.
So breit gefächert wie die Einsatzmöglichkeiten und möglichen Formen sind auch die lieferbaren Fertigungsmaße von MeshArt. Sie reichen von minimal 50 x 50 mm bis zur Maximalgröße von 1.490 x 4.500 mm.
Mehr Informationen

Das Metallgeflecht ist mit zwei PVB-Folien in den Glasverbund einlaminiert. Damit erfüllt MeshArt die Anforderungen an Sicherheitsglas.
Alle Bilder: glasid AG

Fish silver: grobes Geflecht

Lines Bronze: sehr feines Geflecht

Reflekt Gold: schimmerndes Geflecht

Triple Gold: langmaschiges Geflecht

Snake Gold: lang- und feinmaschiges Geflecht