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Milliarden-Belastung durch EU-Pläne

24.11.2008

Auf die energieintensive Industrie in Deutschland rollt eine riesige Kostenlawine zu, wenn die Pläne der EU-Kommission zum Emissionshandel unverändert umgesetzt werden. Diese Ansicht vertritt der Bundesverband Glasindustrie. Um knapp 4 Mrd. Euro würde sich ab 2013 die Produktion der Branchen Baustoffe, Glas, Chemie, Papier, Metalle und Stahl verteuern.

Bis 2020 würde die Belastung auf mehr als 7,2 Mrd. Euro ansteigen. Die Unternehmen wären dadurch international nicht mehr wettbewerbsfähig. Vertreter der energieintensiven Industrien forderten deshalb, ihren Unternehmen die Emissionszertifikate für den Betrieb ihrer Anlagen unentgeltlich zuzuteilen und für die steigenden Strompreise einen Ausgleich zu schaffen. Dies müsse jetzt im Rahmen der Novellierung der Emissionshandelsrichtlinie entschieden werden, um den Unternehmen Planungssicherheit zu geben.

Quelle: Bundesverband Glasindustrie, EU-Kommission zum Emissionshandel/ask-eu.de



 
 

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