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Verbundsicherheitsglas für neue Dimensionen

Verbundsicherheitsglas für neue Dimensionen


Der Neubau der Zeppelin Universität Friedrichshafen überzeugt durch seine leichte, transparente Bauweise. Möglich wurde sie durch die Verwendung des neuen Verbundsicherheitsglases Lamex-x-strong.

Mit dem Neuentwicklung Lamex-x-strong von Glas Trösch lassen sich Sicherheitsverglasungen und Haltekonstruktionen für Verbundsicherheitsglas (VSG) deutlich schlanker und leichter ausführen.

Das zu Beginn des Jahres 2009 erstmals der Fachwelt präsentierte Lamex-x-strong weist laut Hersteller im Vergleich zu konventionellem VSG, bei gleicher Dicke, deutlich mehr Tragfähigkeit auf. Dies ist ein entscheidender Vorteil, beispielsweise beim Einsatz als absturzsichernde Verglasungen.

Leicht, stark und nachhaltig

Lamex-x-strong erweitert laut Glas Trösch maßgeblich die Anwendungsmöglichkeiten von VSG. Bei gleicher Stärke des Gesamtaufbaus der Scheiben kann die Tragleistung der Verglasung um deutlich über 40 Prozent erhöht werden. Der Vorteil: Das Verbundsicherheitsglas und deren Unterkonstruktion lassen sich wesentlich geringer dimensionieren. Zudem ermöglicht das Produkt die Planung größerer Spannweiten.

Mit welchen Veränderungen beim Glas, der Zwischenlage oder dem Zusammenspiel der Komponenten des VSG die Verbesserungen erreicht werden, darüber gibt es derzeit vom Unternehmen noch keine näheren Auskünfte für eine Veröffentlichung.

Offensichtlich ist aber, dass Lamex-x-strong neben den gestalterischen Vorteilen ein kostengünstigeres Bauen ermöglicht. Da alle Funktionselemente geringeren Beanspruchungen unterliegen, steigt deren Dauerhaftigkeit, und der Energie- und Materialaufwand bei deren Herstellung sinkt. Diese Kriterien schlagen bei der Bewertung der Nachhaltigkeit eines Gebäudes zusätzlich positiv zu Buche. Dafür hat Glas Trösch, auf Basis eigener Materialforschungen sowie der intensiven wissenschaftlichen Begleitung bei den bereits realisierten Objekten, für Lamex-x-strong eine Allgemeine bauaufsichtliche Zulassung erhalten.

Vorteil bei konstruktiven Glasanwendungen

Mit Lamex-x-strong haben Planer von großen Glasfassaden die Möglichkeit, sich zielgenau und wirtschaftlich auf die verschiedenen Windbeanspruchungen jeder einzelnen Teilfläche und Gebäudeseite einzustellen. Denn mit der neuen Windlastnorm DIN 1055, Teil 4, wurde auf die Zunahme und die steigende Heftigkeit von Stürmen nicht nur mit vier regionalen Windlastzonen für Deutschland reagiert. Auch die Fassaden selbst werden jetzt deutlich stärker nach Ausrichtung, Höhe und Windanströmung differenziert. „Unser Lamex-x-strong erlaubt es, die unterschiedlichen Windbeanspruchungen sehr präzise und mit hoher Sicherheit zu berücksichtigen, ohne dass überdimensionierte Glasdicken zum Einsatz kommen müssen“, bestätigt Thomas Baumgärtner, Leiter Konstruktiver Glasbau bei der Glas Trösch GmbH in Nördlingen. Gleiches gelte bei der Dimensionierung von absturzsichernden Verglasungen, die dank höherer zulässiger Tragfähigkeit von Lamex-x-strong im Gesamtaufbau geringer ausgeführt werden kann. www.glastroesch.de

 
 

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Lamex-x-strong kommt mit geringer dimensionierten Haltekonstruktionen aus. Im Bild eine Fassadenansicht des von Fritz Hack geplanten Neubaus der Zeppelin Universität Friedrichshafen.
Bilder: Glas Troesch