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CE-Check bietet Sicherheit

08.03.2010

ift Rosenheim prüft Normenkonformität, formale Richtigkeit und Qualitätssysteme

Seit dem 1. Februar 2010 muss das CE-Zeichen auch auf Fenstern und Außentüren angebracht werden. Das Verfahren ist bei Architekten und Bauherren weitgehend unbekannt, und die Ermittlung der Leistungseigenschaften der Bauteile durch Messung, Berechnung oder Tabellenverfahren ist komplex. Planer, Investoren und Bauherren brauchen aber für ihre Kauf- und Investitionsentscheidung verständliche und glaubwürdige Informationen und Nachweise. Deshalb hat das ift Rosenheim den CE-Check entwickelt, mit dem die Normenkonformität, die formale Richtigkeit der CE-Kennzeichnung sowie vorhandene Qualitätssysteme bestätigt werden.

Die Nachfrage nach modernen energieeffizienten Fenstern und Türen ist ein starker Markttrend und wird weltweit durch Förderprogramme gestärkt. Planer, Investoren und Bauherren brauchen für ihre Kauf- und Investitionsentscheidung verständliche, transparente und glaubwürdige Informationen, Nachweise und technische Kennwerte.

Die CE-Kennzeichnung erleichtert zwar den europaweiten Handel, aber die Ermittlung der Leistungseigenschaften durch Messung, Berechnung oder Tabellenverfahren ist komplex und kann sogar unterschiedliche Kennwerte für die Leistungseigenschaften ergeben. Dies führt zu einer Verunsicherung von Bauherren und Planern. Deshalb ist die Information von Architekten und Handwerkern zum Procedere sowie zu Chancen und Risiken der CE-Kennzeichnung wichtig.

Auch die Unterschiede zwischen den Minimalanforderungen des CE-Zeichens und den weitergehenden Qualitätsforderungen von Gütegemeinschaften und Zertifizierungsstellen sind für die Auswahl geeigneter Fenster, Türen, Fassaden und Glas von Bedeutung. Deshalb hat das ift Rosenheim als national und international bekannte Prüf- und Zertifizierungsstelle den CE-Check entwickelt. Auf der Fachmesse fensterbau/frontale in Nürnberg zeigt das ift Rosenheim im Rahmen einer Sonderschau, wie die CE-Kennzeichnung fachlich und rechtlich einwandfrei erstellt wird. Zudem werden die Vorteile des CE-Checks erläutert, der Planern und Investoren die Sicherheit durch die Bewertung einer kompetenten Stelle bietet.

Der CE-Check steht für eine korrekte Durchführung der CE-Kennzeichnung entsprechend der jeweiligen Regeln und Produktnormen und somit auch für „glaubwürdige“ und belastbare Kennwerte. Das ift Rosenheim hat bei 178 Herstellern die formalen Kriterien der CE-Kennzeichnung geprüft. Je nach Umfang der Nachweise und Maßnahmen zur Qualitätssicherung wird eine Einteilung in die Klassen „Basic“, „Komfort“ und „Premium“ vorgenommen:

- Basic wird vergeben, wenn bei einer einmaligen Überprüfung durch das ift Rosenheim die formalen Mindestanforderungen zur CE-Kennzeichnung erfüllt wurden.
- Komfort wird vergeben, wenn zusätzlich zu Basic eine regelmäßige Überprüfung der Voraussetzungen zur CE-Kennzeichnung stattfindet (abgesichert durch eine freiwillige Produktzertifizierung oder RAL-Gütesicherung).
- Premium wird vergeben, wenn zusätzlich zu Komfort ein Qualitäts- bzw. Umweltmanagementsystem nach DIN EN ISO 9001 bzw. DIN EN ISO 14001 vorhanden ist.

So werden qualitätsbewusste Hersteller durch den CE-Check werbewirksam unterstützt und in ihrem Bestreben nach Qualität und glaubwürdigen Kennwerten bestärkt. Planer und Verbraucher erhalten mehr Sicherheit bei der Bewertung und der Auswahl geeigneter Bauelemente.

Über das ift Rosenheim

Das ift Rosenheim ist eine europaweit notifizierte Prüf-, Überwachungs- und Zertifizierungsstelle und international nach DIN EN ISO/IEC 17025 akkreditiert. Im Mittelpunkt steht die praxisnahe, ganzheitliche und schnelle Prüfung aller Eigenschaften von Fenstern, Fassaden, Türen, Toren, Glas und Baustoffen. Ziel ist die nachhaltige Verbesserung von Produktqualität, Konstruktion und Technik sowie Normungsarbeit und Forschung. Die Zertifizierung durch das ift Rosenheim sichert eine europaweite Akzeptanz. Das ift fühlt sich zur Wissensvermittlung verpflichtet. Als neutrale Institution genießt das ift bei den Medien einen besonderen Status und die Publikationen dokumentieren den aktuellen Stand der Technik.

Quelle: ift Rosenheim

 
 

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